Fastenwandern in Bayrischzell

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass für mich ab dem 27.08.2016 eine besondere Reise beginnt.

Ich werde Fastenwandern in den Bergen.

Nach meiner Rückkehr werde ich hier gerne über meine persönlichen Erfahrungen über den bewussten Verzicht von fester Nahrung berichten.

Diana Obenauer (Mitarbeiterin des Zentrums für Koloproktoligie und Beckenbodentherapie)

Prolapschirurgie in der Sackgasse?

Indikationsgerechtes Vorgehen bei Prolapserkrankungen

Wir freuen uns, Ihnen mitteile zu dürfen, dass am Fraitag, 12.08.2016 und Samstag, 13.08.2016 zum 4. Mal in Folge der langfristig geplante Intensivkurs: Beckenbodenchirurgie live und kompakt in der Klinik für MIC stattfinden wird.

Wir freuen uns auf das zahlreiche Erscheinen unserer Teilnehmer

Fortbildung

Dr. med. Björn Siemssen wird im September an der 71. Jahrestagung der DGVS, sowie der 10. Herbsttagung DGAV teilnehmen.

Diese findet vom 21. bis 24. September in Hamburg statt.

Dr. med. Björn Siemssen im Interview mit key g

(Ausgabe April, Mai, juni 2016) 2. Teil

Das Wichtigste sei aber weiterhin das Gespräch mit dem Patienten, um Familien zu finde, in denen tatsächlich gehäuft Dickdarmkrebs oder verwandte Tumorarten auftreten "Gerade die Leute, in deren Familie schicksalhafte Fälle von Dickdarmkrebs aufgetreten sind, etwa beim Vater im jugend Alter, meiden die Vorsorge oft, weil sie Angst haben. Dabei würde es gerade für diese Leute Sinn machen, zur Vorsorge zu gehen. Wenn wir dann noch die Möglichkeit hätten, genaue Diagnostik zu durchzuführen, hätten wir wircklich alles in der Hand, damit diese Dickdarmerkrankung ihren Schrecken verliert."

Die diagnostische Möglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Früher gab es nur den sogenannten Hämoccult-Test, der den Stuhlgnag auf verstecktes Blut untersuchte. Dann wurde die Darmspiegelung etabliert. Die Möglichkeit der genetischen Testung macht die Diagnostik immer spezifischer. Hier wird in Blutzellen nach Genveränderungen gesucht, die das Risiko für Dickdarmkrebs erhöhen könnten. Eine Blutentnahme reicht, da alle Körperzellen das gleiche Genom haben.

"Eine genetische Analyse ist aufwendig und kostenintensiv, man muss unter Umständen Anträge stellen, damit die Krankenkassen sie finanzieren. Aber in der Regel gibt es eine Empfehlung für genetische Test, sondern eine Entscheidung über die Vorsorgehäufigkeit." Diese Methoden sind also noch nicht Teil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge.

Außerdem kann man seit Kurzem durch andere Blutuntersuchungen oder Untersuchungen des Stuhlgangs kleinere genetische Sequenzen ermitteln, die auf das Vorliegen einer Krebsvorstufe hinweisen. "Das ist noch nicht einsatzfähig, aber die Entwicklung vollzieht sich momentan auf deisem gebiet sehr schnell. In Zukunft kann man eventuell viel gezielter eine Darmspiegelung bei solchen Menschen durchführen, die wircklich eine brauchen." Somit müsste nicht mehr jeder Mensch über 50 alle zehn Jahre zur Vorsorge.

Genetische Erkenntnisse verändern nicht nur die Vorsorge, sondern auch die Therapie des Dickdarmkrebses. "Wie bei jedem Individuum ist auch die Entwicklung des sich entarteten Tumors individuell. Wir wissen, dass einige Tumoren unterschiedliche genetische Eigenschaften haben, und daraus lassen sich zum Teil eigene gezielte medikamentöse Therapien ableiten", betont Dr. med. Björn Siemssen. "Es gibt Tumoren, die bestimmte Proteine synthetisieren und dadruch bestimmte Eigenschaften haben, wo wir wissen, dass bestimmte Chemotherapeutiker wirksam oder nicht wirksam sind. Also können wir die Chemotherapie gezielter anwenden und unter Umständen gewisse Chemotherapeutiker ersparen, die bei ihnen gar nicht helfen würden. Die große Gießkanne, mit der wir über jeden Tumor das gleiche Medikament schütten, gehört der Vergangenheit an."

Trotzdem gehört eine Operation oder endoskopische Entfernung auffälliger Polypen während der Darmspiegelung weiterhin zur Therapie der ersten Wahl. "Wir haben bei Dickdarmkrebserkrankungen kein Meikament zur Hand, mit dem wir die Geschwülste komplett bekämpfen könnten." Wenn die Entfernung allerdings unproblematisch verlief, ist oft keine Chemotherpie mehr notwendig. Das operativ entfernete Gewebe wird im Labor untersucht, unter anderem auch genetisch. "Wenn der Dickdarmtumor beispielsweise eine spezielle Variante des Proteins KRAS bildet, können wir die Chemotherapie gezielter durchführen. Die Diagnostik wird immer feiner und genauer; das Genetische ist eigentlich der richtungsweisende Pfad, mit dem wir den Tumor noch individueller verstehen können. Wenn die Tumorerkrankung wieder ausbricht oder sich Metastasen gebildet haben, können wir sie so effektiver bekämpfen."

In diesem Bereich wurd zurzeit intensiv geforscht, die Neuheiten der lezten Jahre werden sich etablieren und weiterentwickeln. "Genauso wie die Vorhersagbarkeit der Erkrankung wird auch die individeuelle Therapie sich immer weiter auffächern, Das wird eine bemerkenswert schnelle Entwicklung."

Dr. med. Björn Siemssen im Interview mit key g

(Ausgabe April, Mai,Juni 2016) 1. Teil

In der Krebstherapie kommen die Prinzipien der personalisieren Medizin bereits erfolgreich zum Einsatz, beispielsweise in der Vorsorge und Behandlung von Dickdarmkrebs.

Die Klinik für Minimal invasive Chirurgie hat hierfür eigens eine Tumorrisikosprechstunde eingerichtet, in der speziell geschulte Ärzte mit einer zusätzlichen Qualifikation für genetische Beratung Patienten über ihr individuelles Krebsrisiko informieren.

Einer von diesen Ärzten ist Dr. med. Björn Siemssen, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie und Proktologie.

" Mit der Möglichkeit der molekularbiologischen Untersuchung und der Entschlüsselung des genetischen Codes wurde ein neues Tor aufgeschlossen", sagt er. " Die Erfahrung mit der Interpretation der genetischen Befunde zeigt, dass es durchaus größere Gruppen gibt, die ein jeweils unterschiedliches Risiko aufweisen. Folglich gibt es zum Beispiel Menschen, die individuell ein erhöhtes Risiko haben, an Dickdarmkrebs zu erkranken."

Zurzeit wird zur Vorsorge bezüglich Dickdarmkrebs Menschen über 50 Jahren eine Darmspiegelung empfohlen, die alle zehn Jahre wiederholt werden soll. Dies könnte sich jedoch durch die Weiterentwicklung der personalisierten Medizin änder. " Es ist eine etwas willkürlich gezogene Linie von 50 Jahren", so Dr. Siemssen. Zwar sei Dickdarmkrebs tendenziell eine Erkrankung des älteren Menschen, doch gebe es Familien, in denen eine Häufung auftrete und in denen auch jüngere Menschen erkrankten. "Das wusste man früher klinisch auch schon, wenn etwa bei mehreren Generationen in sehr frühem Alter Krebs auftrat oder ausgeprägte Polypen im Dickdarm gefunden wurde. Jetzt sind wir in der Lage, zu testen, auf welcher genetischen Grundlage das passiert,also ob jemand eine genetische Veränderung hat." Eine genetische Untersuchung sei oft gra nicht nötig. " So etwas geht mit simplen Handwerkzeug, das wir kennen. Mit einer Familienanamnese kann man oft schon Risikogruppen unterscheiden." Diese besteht in einer genauen Befragung zu Erkrankung, die bei Blutsverwandten aufgetreten sind. Folgende acht Fragen sind dabei wichtig:

Sind Famileinmitglieder an Dickdarmkrebs erkrankt?

In welchem Alter?

Sind sie daran gestorben?

Gab es mehrfache Erkrankungen oder Fälle, in denen später Metastasen gefunden wurden?

Wo genau war der Dickdarmkrebs?

War es ein ungewöhnlicher Krebs?

Sind in der Familie ähnliche Tumorerkrankungen aufgetreten, zum Beispiel gynäkologische Tumoren?

Sind bei einem Verwandten mehrere Tumoren einer ähnlichen Art aufgetreten?

Anhand dieser Information können die Ärzte in der Tumorrisikosprechstunde häufig schon feststellen, ob für den einzelnen Patienten ein erhöhtes Risiko besteht. "Es ist ein Geflecht, für das man ein Gefühl entwickeln muss. Es sind im Prinzip einfache, aber durchaus zeitaufwendige Fragen, die man stellen muss, und das von jemanden, der sich damit auskennt", erklärt Dr. Siemssen." Bei Auffälligkeiten, kann man dann überlegen, ob man dem nicht genetisch nachgehen sollte." Daher wurde diese Sprechstunde eingerichtet." Da dies zu einer Empfehlung führen könnte, eine genetsiche Analyse zu machen mit eventuell daraus resultierenden Konsequenzen in Form von weiteren Therapien, ist es rein rechtlich notwendig, dass dies duch geschultes Personal erfolgt, klassischerweise durch Humangenetiker oder speziell ausgebildeten anderen Ärzte. Man muss sich klarmachen, welche Konsequenzen das für den Patienten und sein weiteres Leben haben kann." In der Tumorrisikosprechstunde überlegen Ärzte gemeinsam mit dem Patienten, wie es weitergehen soll, nachdem aufgrund der Familienanamnese festgestellt wurde, dass ein erhöhtes Risiko besteht." Oft ist es ganz einfach. Man denkt besipielsweise darüber nach, welche Vorsorgeintervalle sich anbieten oder ob doch eine genetische Analyse Sinn macht. Der Patient hat immer die Hoheit: " wir können und würden ihm niemals vorschreiben, eine genetische Analyse durchführen zu lassen."

Genetische Veränderungen, die Dickdarmkrebs begünstigen, treten nicht allzu häufig auf. " Man trifft nicht regelmäßig Leute, die dringend einer genetischen Diagnostik bedürfen. Den meisten Patienten kann man aus dem Gespräch sagen, dass offensichtlich kein erhöhtes Risiko besteht, und ihnen die gängige Dickdarmkrebsvorsorge empfehlen. Außerdem kann man überlegen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um das Auftreten von Dickdarmkrebs zu verhindern", führt Dr. Siemssen weiter aus. Dies behinhaltet zum Beispiel mehr Bewegung und Ernährungsempfehlung.

Besteht anamnestisch ein erhöhts Risiko, empfiehlt Dr. Siemssen in der Regel, die Vorsorgehäufigkeit zu erhöhen und nur in seltenen Fällen genetische Tests durchführen zu lassen.

" Vorsorge bedeutet im Prinzip nüchterne Statistik. Wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Dickdarmkrebs ab einem gewissen Alter statistisch steigt." Bei unauffälligen Erstuntersuchungen würden die Patienten zu einer Folgeuntersuchung in zehn Jahren eingeladen. "Das ist natürlich ein sher grobes Muster, damit fängt man viele Fälle ab, aber man fängt einige natürlich auch zu spät ab." Durch Individualisierung der Vorsorgeintervalle lässt sich das letztgenannte Risiko verringern. Im Rahmen der Darmspiegelung können auffällige Polypen entfernt und im Labor auf Krebszellen untersucht werden. Gerade bei frühen Krebsformen, die noch nicht in Lyphknoten oder andere Organe metastasiert haben, können dadurch in vielen Fällen größere Operationen vermieden werden.

Fortbildung / Kongress

Dr. med. Björn Siemssen hat in der Zeit vom 05.-08.06.2016 an dem 38. Internationalen Kongress

European Hernia Society teilgenommen.

Der Kogress fand in Rotterdamm statt.

79 Neurostimulator

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir am vergangen Mittwoch, den 08.06.2016, den 79 InterStim Schrittmacher implantiert haben.

Bei der InterStim-Therapie werden sanfte elektrische Impulse von einem Schrittmacher an die so genannten Sakralnerven abgegeben, welche die Funktion von Blase und Enddarm steuern.



Tabuthema Darmgesundheit?

Lange war er nur für unschöne Geräusche und Gerüche bekannt und führte ein leben in der Tabuzone.

Der Darm wurde als Dienstleister des Körpers wahrgenommen, der die Verdauung erledigt und sonst nichts zu sagen hat.

Jedoch, ist er weitaus mehr, als das.

Er ist der eigentliche Star des Körpers!


Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsmittel, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten vor.

Die im Speisebrei vorhandenen Ballaststoffe sorgen durch ihre Fähigkeit, Wasser zu binden, für eine stetige Zunahme seines Volumens. Ballastsstoffreicher Speisebrei übt also zusätzlich Druck auf die Darmwand aus und regt dadurch die Peristaltik an.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich mindestens 30 Gramm Ballasstoffe zu sich zu nehmen, am besten durch Vollkornprodukte, Gemüse, frisches oder getrocknetes Obst und Nüsse. Auf eine gleichzeitige ausreichende Flüssigkeitszuführ ist zu achten.

Fortbildungsreihe

Prolapschirurgie in der Sackgasse? 

Indikationsgerechtes Vorgehen bei Prolapserkrankungen

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr der erste Workshop, unserer vier maligen Fortbildungsreihe

Intensivkurs: Beckenbodenchirurgie live und kompakt bereits stattgefunden hat.

Auch dieses Jahr hatte wir eine nette Runde inressierter Chirurgen.

Die Zielsetzung der Fortbildung ist für uns Neues und Bewährtes in der Beckenbodenchirugie weiterzugeben, zu demonstrieren und durch Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen zu lernen.

Dabei möchten wir unsere Erfahrungen mit den unterschiedlichen Operationsverfahren und -techniken teilen.

Nach einem kurzen Brainstorming am Freitag Nachmittag, ging es Samstag früh auch gleich los !


Vielen Dank an Frau Blaschek von der Firma TIC Medizintechnik und Hr. Christen von der Firma Johnson & Johnson Medical GmbH.

Auch dieses Jahr freuen wir uns über die Auszeichnung des Klinikportals Leading Medicine Guide.

Das Klinikportal informiert über Spezialkliniken und medizinische Experten. Über die Suche nach Fachbereichen und Behandlungschwerpunkten finden Sie den für Ihre Erkrankung oder Ihren Behandlungswunsch qualifizierten Spezialisten.


Unsere Mitesser im Darm

Evolutionäre Schutzhülle oder gefährlicher Ballast

- Das Mikrobiom

Was ist ein Mikrobiom?

Der Darm ist, genau wie die Haut, mikrobiell besiedelt. Hier sitzen eine Vielzahl von verschiedenen Arten von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilzen. Es sind im Darm über 500 verschiedene Arten bekannt. Jede Art wiederum besteht aus vielen einzelnen Individuen, sodass der Verdauungstrakt zehnmal mehr Katerienzellen enthält, als der Mensch Körperzellen hat. Dies entspricht einem Gesamtgewicht von bis zu 2 Kilo.

Die Zusammensetzung dieser Mikroogranismen bildet ein dynamisches und komplexes System.

Wie entsteht das Mikrobiom?

Es wird allgemein angenommen, dass die Geburt in der Entstehung des Mikrobioms eine wichtige Rolle spielt.

Die weitere Besiedelung erfolgt in den ersten Lebensjahren, wobei die Dichte der Mikroorganismen anfangs gering ist und mit der Zeit zunimmt.

Wozu dient das Mikrobiom?

Das Mikrobiom hat sehr viele Funktionen für den Körper. Man spricht von einer Symbiose zwischen Mensch und Mikrobiom. Der Mensch dient als Wirt, der ein bewohnbares Milieu für die Mikroorganismen zur Verfügung stellt. Im Gegenzug kann das Mikrobiom einiges was dem Menschen nützt.

Der Darm grentz nach außen ab und hat dadurch eine Barrierenfunktion, wie Dr. med. Björn Siemssen vom Koloproktologischen Zentrum der Klinik für MIC erläutert: Es spricht viel dafür, dass die Zusammensetzung der Darmflora und die Darmflora selbst uns auch hilft, uns gegen krankheitserregende Einflüsse zu schützen.

Die Mikroorganismen ernähren sich von unseren zugeführten Nährstoffen, das heißt, mit unserer Ernährung beeinflussen wir selbst, wie die Zusammensetzung ist.

Dr. Siemssen hierzu:

Wir müssen uns immer klar machen: Wenn wir uns in einer Richtung exterm, vielleicht sehr fett oder sehr zuckerhaltig ernähren, hat das Einfluss auf unseren zellulären Stoffwechsel, also auf die Art und Weise, wie unsere Zellen darauf reagieren. Aber genauso füttern wir ein Stück weit ja auch immer unsere Darmflora und haben Einfluss auf deren Gedeihen oder Verderben. Wir entscheiden also letztendlich über unsere Ernährung, wie und welche Form von Bakterien hauptsächlich siedelt und wie sich das Verhältnis dieser Bakterienstämme unter einadner verschiebt.

Quelle: key g Interview / Auszug aus dem MIC Fachjournal (Erstausgabe)

Man ist was man ißt ! 

Über die Nahrung haben Sie eien erheblichen Einfluss auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

" Drei bis fünf kleine Obst-und Gemüsemahlzeiten, gut verteilt über den Tag. Ausreichend trinken und Fleisch höchstens zwei-bis drei mal die Woche."

Als problematisch bezeichnet Dr. med. Kirchner auch den Trend zur "Sitzgesellschaft". Wir verbringen unseren Alltag zunehmend in Büros, vor dem Computer oder auf der Couch.Mangelnde Aktivität wirkt sich negativ auf die Widerstandsfähigkeit unseres körpers aus.

"Letztendlich ist alles eine Frage des Maßes. Eine ausgewogene und vernünftige Ernährung bietet den besten Schutz gegen Erkrankungen des Darm."

Ein oftmals tabuisiertes Thema ist die Darmentleerung.Dr. med. Kirchner plädiert für mehr Offenheit. " Wir brauchen eine Stuhlkultur. Der Darm ist flächenmäßig das größte unserer Immunorgane , daher ist die Darmgesundheit auch ein wesentlicher Teil des Wohlbefindens. Bewegung und ausreichende Mengen an Flüssigkeit sind essentiell, um das Abführen von Stuhlprodukten und damit schädlichen Giftstoffen zu ermöglichen."

"Natürlich kommt es darauf an, das Richtige zu trinken."

So rät der Experte auf zuckerhaltige Getränke nach Möglichkeit zu verzichten.

Grüner Tee hingegen kann den Darm beim filtern von Substanzen unterstützen."Es geht nicht darum jeden Tag den Stuhl zu entleeren, jeder Mensch ist individuell verschieden.Wir haben ein relativ breites Fenster was das angeht.Von dreimal am Tag , bis alle drei Tage einmal - wenn sich der Pat. zwischenzeitlich wohlfühlt ist alles erlaubt."

Quelle:key g Interview / Auszug aus dem Mic Fachjournal ( Erstausgabe)



Optimale Nachsorge unserer Darmkrebspatienten

Um unseren Patienten gleich zu Beginn der Erkrankung eine"Stütze" zu bieten, arbeiten wir in der Nachsorge, mit direkter Weiterleitung an unsere niedergelassenen Kooperationspartner den onkologischen,-gastroenterologischen sowie Hausarztpraxen eng zusammen.

Durch die ,seit Februar 2012, immer besser werdende Optimierung, der Zusammenarbeit zwischen der Klinik für MIc und dem chirurgischen Enddarmzentrum Kleinmachnow, freuen wir uns umso mehr über die immer weiter wachsende Verbesserung der Nachsorge unserer Darmkrebspatienten .

In diesem Konstrukt stellt das chirurgische Enddarmzentrum Kleinmachnow für uns den Dreh und Angelpunkt dar!

Wir sind gespannt, arbeiten fleißig und mit viel Energie weiter an unserer Optimierung , damit Sie auch in Zukunft weiterhin zufrieden sind !

Das Team des Koloproktologischen Zentrums der Klinik für MIC

Aktuell

 Auch Im Jahr 2016 ist die kontinuirliche Fort.- und Weiterbildung für uns wichtig!

 Unsere beiden Chirurgen werden aktuell an folgenden Veranstaltungen 2016

 teilnehmen:

1. Die 13. Hernientage in Berlin vom 29./ 30. Januar 2016 , mit dem Thema:

     "Aktuelle Kontroversen in der Hernienchirurgie"

2. Das 8. DGAV CHIRURGIE UPDATE 2016 in Berlin vom 12./13.02. 2016

3. Der 42. Koloproktologen Kongress in München vom 10.-12.03.2016

4. Der 133. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

       vom 26.-29.04.2016, mit dem Thema:

      "Chirurgie im Spannungsfeld von Technik, Ethik und Ökonomie"


       weitere Themen folgen .......

Herzlichen Glückwunsch Herr Dr. Kirchner!

Sie sind einer der Top-20-Ärzte auf jameda.de! 

Dieses Siegel wird Ihnen für hervorragende Bewertungen Ihrer Tätigkeit als Visceralchirurg ( Bauchchirurg) verliehen.

Wir freuen uns!

Prolapschirurgie in der Sackgasse?

Indikationsgerechtes Vorgehen bei Prolapserkrankungen

Intensivkurs aus der Reihe

- Beckenbodenchirurgie live und kompakt -

erster Termin: 12./13. Juni 2015 an der Klinik für MIC in Berlin

weitere Termine siehe hier im Veranstaltungsflyer


Ein Wort des ärztlichen Direktors zu Dr. med. Björn Siemssen:

Ich möchten hiermit Herrn Dr. Björn Siemssen zu seiner Ernennung als Teamchef für Hernienchirurgie offiziell beglückwünschen.

Wir hoffen auf seine allseitige Unterstützung, sodass dieses Zentrum zu einem weiteren Erfolgsfaktor für die MIC-Klinik wird.

Mit freundlichen Grüssen

Prof. Dr. med. Omid Abri

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Herzlichen Glückwunsch, Dr. med. Tom G. Kirchner!

Besucher Ihrer Internetpräsenz erkennen Sie nun anhand des Zertifikats sofort als Experten für Ihren Fachbereich, da Sie über eine referenzierende Stelle verfügen, die Sie als medizinischen Experten ausweist.

Nationalen und internationalen Patienten dient das Zertifikat somit als Orientierungshilfe bei der Suche nach einem ausgewiesenen medizinischen Experten für Ihren Behandlungswunsch. Zudem sind Sie durch die Integration des mehrsprachigen Zertifikats 2015 direkt auf Ihre Experten-Präsentation in mehreren Sprachen verlinkt.




Herr Dr. med. Björn Siemssen hat im März diesen Jahres die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung erlangt.

In einem zunehmenden Maße erlangt die Kenntnis über die Humangenetik für die Krankheitsvorsorge, die Diagnostik und auch die Therapie einen wichtigen Stellenwert auch in den operativen Fächern.

Herzlichen Glückwunsch!


 Am 8.Mai 2014 findet das Anwendertreffen für Sakrale Neurostimulation in Berlin statt, an dem unsere Chirurgen Dr. med. Tom G. Kirchner und Dr. med. BjörnSiemssen teilnehmen werden.

Seit 20 Jahren wird dieses wenig eingreifende Verfahren v.a. bei verschiedenen Erkrankungen des Beckenbodens mit großem Therapieerfolg in spezialisierten Zentren angewendet. Unsere eigenen Erfahrungen v.a. bei Patienten mit einer Stuhlinkontinenz sind sehr positiv.

Mit German Healthcare TV - GHC TV - ist eine neue Plattform Online gegangen, auf der Experten über die neuesten Erkenntnisse in der Medizin entspannt und für den Laien ausführlich und verständlich diskutieren. Die Plattform dient der Patientenaufklärung und bietet neben den Diskussionsrunden und Vorträgen auch die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit allen Spezialisten über ihre Kontaktdaten. Auch eigene Beiträge, Kommentare und Fragen können dort gestellt werden.

Wir als Klinik freuen uns sehr, daß wir an diesem Projekt teilnehmen dürfen und hoffen Ihnen damit eine weitere Aufklärungsmöglichkeit zu bieten.

      Besuchen Sie die Seite!


Inkontinenz – ein elektronischer Schrittmacher für Darm und Blase

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung einer Harn- und Stuhlinkontinenz. Eine davon ist die Implantation des InterStim-Schrittmachers (sog. Sakralnervstimulation).

Bei der Sakralen Nervenstimulation werden der geschwächte Schließmuskel oder die Beckenbodenmuskulatur über elektrische Impulse (ähnlich einem Herzschrittmacher) gestärkt und können so ihre Funktion wieder besser wahrnehmen.

 SNS : Sakrale Nervenstimulation

Inzwischen haben wir den Schrittmacher sowohl bei der Stuhlinkontinenz, als auch bei komplexen Problematiken mit kombinierter Harn - und Stuhlinkontinenz implantiert und können zudem auf einen langen Nachbeobachtungszeitraum zurückblicken!



Erweiterung unseres Spektrums

Intravesikale Elektrostimulation bei Blasenentleerungsstörungen

Für Patient/Innen mit motorischer, und insbesondere sensorischer, Störung der Blasenfunktion gibt es die Möglichkeit mit einer intravesikalen (im Innern der Blase) Stimulation durch leichte Stromreize die Blasenfunktion sowie die Funktion des Schließmuskels soweit zu verbessern, daß wieder eine normale Miktion (Wasserlassen) möglich wird.

Diese minimal-invasive Methode ist eine sehr gute Alternative zu der oft sehr belastenden, dauerhaften Selbstkatheterisierung. Dies gilt insbesondere bei Patient/Innen mit entsprechender Blasenentleerungsstörung, bei denen durch keine andere Therapie eine nachhaltige Besserung erreicht wurde.

Informationen zu dem Verfahren, allgemeine Fragen zu dem Zentrum sowie Terminvereinbarungen erhalten Sie unter: 030 - 809 88 225 / 325.



Zusammenarbeit mit der Chirurgischen Praxis Kleinmachnow

Die enge Kooperation unseres Zentrums für Koloproktologie und Beckenbodentherapie - CPCC- der MIC Klinik mit der Chirurgischen Praxis Kleinmachnow, ermöglicht uns eine noch bessere Vernetzung von stationären und ambulanten Bereichen sowie schnelle,  adäquate Nachsorgetermine.


Wir erweitern unser Angebot!

Zusätzlich zu unserem umfangreichen Leistungsspektrum bieten wir jetzt auch wöchentlich eine Stomasprechstunde über unsere Kontinenz- und Stomaberaterin Frau Sr. Susanne Bohnke an.

Termine können sehr gerne unter der Telefonnummer 030-809 88 325/ 225 vereinbart werden.


Für uns bedeutet diese wertvolle Auszeichnung, dass unsere Arbeit auch von fachlicher Seite gewürdigt und anerkannt wird.






Zentrum für Koloproktologie und Beckenbodentherapie
Klinik für MIC
Kurstraße 11
14129 Berlin
030 / 809 88 325
Alle Kassen und privat

Dr. med. Tom G. Kirchner
Arzt für Chirurgie | Viszeralchirurgie |
Proktologie
Teamchef Koloproktologie |
Beckenbodentherapie


Dr. med. Björn Siemssen

Arzt für Chirurgie I Viszeralchirurgie I Proktologie