Erkrankungen von Dick- und Enddarm

Bei einer Oberflächenausdehnung von der Größe eines Fußballfeldes bietet der Darm viel Platz für die Entstehung von ernstzunehmenden Krankheiten. Manche Menschen werden bereits mit einer Darmerkrankung geboren, manche Menschen tragen in ihrem Erbgut das Risiko, an einer zu erkranken. Der größte Teil der Darmerkrankungen, besonders der von Dick- und Enddarm, wird jedoch im Laufe des Lebens erworben. Wir beschäftigen uns schwerpunktmäßig mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Dick- und Enddarms.

Die Funktionalität von Dick- und Enddarm ist aus bestimmten Blickwinkeln betrachtet, eng mit dem Zustand der Muskulatur des Beckenbodens verbunden und umgekehrt. Besonders unter dem Punkt Beckenbodensenkung (DPS) stellen wir Ihnen Informationen über diese Zusammenhänge zur Verfügung.

Grundsätzlich ist es heute möglich, vielen Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Divertikulitis, chronischer Verstopfung und Stuhlentleerungsstörungen, verschiedensten Formen der Stuhlinkontinenz und anderen Erkrankungen des Enddarms bzw. After wie z. B. Hämorrhoiden, Analfisteln oder Analfissuren sowie Tumorerkrankungen des Dick- und Enddarmes zu helfen. Bei bösartigen Tumoren des Mastdarmes ist es durch neu entwickelte Operationsverfahren und ggf. einer Radiochemotherapie viel häufiger als früher möglich, einen bleibenden künstlichen Darmausgang zu vermeiden.

Zertifikat Kompetenz Zentrum für chirurgische Koloproktologie

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